Ady

Ady - Bass

Willkommen, Freunde der Nacht!
Was zum Geier tut ein Berner in einer zürcher-/aargauischen Bluesband? Die Antwort ist relativ einfach: bass spielen, was denn sonst! Wie es dazu kam? Well, das hingegen ist eine längere Geschichte. Ähnlich wie Päde quälte ich mich durch die "Early-Years" des Blockflötenspiels. Bald schon kristallisierte sich heraus, dass meine Berufung nicht in einem durchlöcherten Stück Holz im Mund lag. Also versuchte ich mich im klassischen Gitarrespiel. Irgendwie war da aber immer mindestens eine Saite zuviel auf dem Teil.

Mit süssen 10 Lenzen von meinem Vater (der irgendwo immer der Überzeugung war, dass sein ältester Sohn ein Jodler werden würde) vor die Entscheidung gestellt "Schwyzerörgeli oder Tambour" entschied ich mich, Tambour zu werden. Knöpfe gehören schliesslich an Kleidungsstücke und nicht an einen Heimwehkompressor... So nahm ich die Stöcke in die Hand, klopfte beinahe 10 Jahre fröhlich an Musiktagen, Fastnacht usw. auf meiner Basler-Trommel rum und ersetzte temporär den Schlagzeuger, den Pauker oder den Perkussionisten der Melchnauer Musikgesellschaft. Der Marsch-/ und Blasmusik überdrüssig, enteignete ich meiner Schwester kurzerhand die Gitarre und versuchte erneut herauszufinden, wozu die sechste Saite eigentlich taugt. So knapp schaffte ich es auf Gitarre oder Ukulele "Lagerfeuer-Musik für den Hausgebrauch" zu klimpern.

Schliesslich gründete ich zusammen mit 3 Jungs INTRUDER. Aber was nützen 2 Schlagzeuger, Sänger und Gitarrist wenn weit und breit kein Bassist zu sehen ist? Absolut gar nix. Also kaufte ich mir einen Bass und fand riesigen Spass daran in der Tieftonabteilung die Böden zu legen. Toni Castell (u.a. Krokus, Ain't dead yet!) sowie Jürg Humbel (u.a. Chris Regez, Spencer, Gägewend) führten mich ein in die hohe Kunst der tiefen Töne. Seit nunmehr 10 Jahren bin ich mit der Rockband INTRUDER unterwegs. Da ich aber gaaaanz tief drinn eigentlich ein langhaariger Blueser bin, - ja ja Leute, klein Ady hatte auch mal Frisur - zupfte ich eigentlich immer noch in anderen Bands die Saiten. Da waren zum Beispiel BLUESTEEL - wo ich Loris kennenlernte -, Tablespoon und nun THE CROSSOVER BLUES BAND.

Immer wieder hatte ich nebenbei tolle "one Night Stands", natürlich nur auf musikalischer Ebene ;-) . So zum Beispiel bei Gägewend am Prix Walo, bei X-Dream und schliesslich hatte ich das Vergnügen zusammen mit dem new-yorker Singer/Songwriter Eric St.Michaels (China, Southern Comfort, The Windfields usw.) auf der Bühne zu stehen. (Das heisst: Eigentlich hatte er das Vergnügen, ich war mehrheitlich mit schwitzen beschäftigt..... ;-)

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